KI-Prototyp Architekturcheck

Eine repository-basierte Analyse klärt, ob Ihr mit KI-Werkzeugen gebauter Prototyp als Produktbasis tragfähig ist, welche Risiken vor einem produktiven Einsatz behoben werden müssen und welche Teile erhalten, saniert oder ersetzt werden sollten.

KI-Prototyp Architekturcheck

Typische Ausgangslage

Ein Launch, der erste größere Kunde, eine Finanzierung, die Übergabe an ein Entwicklungsteam oder die Entscheidung über weitere Investitionen steht bevor. Die Anwendung funktioniert sichtbar, ihre technische Tragfähigkeit ist aber unklar.

Die Kernfrage

Ist die Anwendung nur eine überzeugende Demo oder eine belastbare Grundlage für den vorgesehenen Einsatz?

Der Architekturcheck bewertet nicht, ob der Code mit oder ohne KI entstanden ist. Er prüft, ob die konkrete Anwendung ihre geplanten fachlichen, technischen und betrieblichen Anforderungen erfüllen kann.

Bewertete Bereiche

  • Systemstruktur und Verantwortlichkeiten: Sind Systemteile, Zuständigkeiten und Abhängigkeiten nachvollziehbar getrennt?
  • Datenmodell und Datenintegrität: Passen Modell, Speicherung und Konsistenzregeln zu den kritischen Abläufen?
  • Kopplung und Änderbarkeit: Lassen sich relevante Änderungen lokal verstehen und kontrolliert umsetzen?
  • Kritische Geschäftslogik: Sind zentrale Regeln auffindbar, konsistent und ausreichend abgesichert?
  • Tests und reproduzierbare Validierung: Können Build, Tests, Typ- und Qualitätsprüfungen zuverlässig wiederholt werden?
  • Deployment, Betrieb und Wiederherstellung: Sind Auslieferung, Konfiguration, Beobachtbarkeit und Recovery für den geplanten Einsatz tragfähig?
  • Security-Baseline: Sind offensichtliche Risiken bei Berechtigungen, Secrets, Datenzugriffen und Angriffsflächen kontrolliert?

Ergebnis und Liefergegenstände

  • Go, Conditional Go oder No Go für den geplanten Einsatz.
  • Entscheidung je relevantem Systemteil: behalten, härten, refaktorieren oder ersetzen.
  • Priorisiertes Risikoregister mit technischen Nachweisen.
  • Sofortmaßnahmen für kritische oder leicht reduzierbare Risiken.
  • Grobe Aufwandsklassen, Annahmen und verbleibende Unsicherheiten.
  • Ein priorisierter 30- und 90-Tage-Plan.
  • Gemeinsame Ergebnisbesprechung und übertragbare Dokumentation.

Muster-Auszug ansehen

Neutrale Entscheidung statt automatischem Rewrite

Kritische Befunde führen zunächst zu Eindämmung oder gezielter Sanierung, nicht automatisch zum Neubau. Ein Ersatz wird nur empfohlen, wenn Risiken, Änderungsbedarf und Zielarchitektur ihn nachvollziehbar rechtfertigen. So bleibt verwendbarer Code erhalten und die nächste Investition konzentriert sich auf die tatsächlich relevanten Engpässe.

Scope und Voraussetzungen

Für den Architekturcheck werden benötigt:

  • ein definierter Repository-Stand und eine abgegrenzte Anwendung,
  • die wichtigsten Nutzerabläufe und der vorgesehene Einsatz,
  • vorhandene Architektur-, Daten- und Betriebsinformationen,
  • reproduzierbare Schritte für Build und Tests, soweit vorhanden,
  • erreichbare technische Ansprechpartner für Rückfragen.

Der konkrete Scope, die relevanten Systemteile und die Liefergegenstände werden vor Beginn verbindlich vereinbart. Das Review ist repository-basiert; direkter Zugriff auf Produktivsysteme ist nicht vorgesehen.

Was nicht enthalten ist

  • Kein formeller Penetrationstest.
  • Keine Sicherheitsgarantie oder Zertifizierung.
  • Keine Rechts-, Datenschutz- oder Lizenzberatung.
  • Kein unbegrenztes Review jeder Codezeile.
  • Keine vollständige Implementierung der Maßnahmen.

Häufige Fragen

Ist KI-generierter Code grundsätzlich schlechter?

Nein. Entscheidend sind Architektur, Datenintegrität, Testbarkeit, Delivery und Eignung für den vorgesehenen Einsatz, nicht die Entstehungsweise.

Muss die Anwendung bereits deployed sein?

Nein. Ein definierter Repository-Stand und Informationen zum vorgesehenen Betrieb reichen für die erste Bewertung. Ein erreichbares Testsystem kann zusätzliche Nachweise liefern.

Prüfen Sie Lovable-, Cursor- oder Claude-Code?

Ja. Der Architekturcheck ist werkzeugunabhängig und eignet sich auch für Anwendungen, die mit Lovable, Cursor, Claude oder vergleichbaren Werkzeugen erstellt wurden.

Bekomme ich eine Rewrite-Empfehlung?

Nur wenn die Nachweise sie rechtfertigen. Die Bewertung unterscheidet je Systemteil zwischen Behalten, Härten, Refaktorieren und Ersetzen.

Kann mein bestehendes Team den Maßnahmenplan umsetzen?

Ja. Der Plan wird so dokumentiert, dass ein internes Team oder eine andere Agentur ihn übernehmen kann.

Soll der nächste Investitionsschritt auf einer belastbaren Grundlage stehen?

Wählen Sie direkt einen freien Termin. Nach Eingabe Ihrer Kontaktdaten bestätigen Sie die Buchung per E-Mail.